Erkenne deine Lebensaufgabe! (Teil 2)

Frag nicht, was die Welt braucht. Frag, was dich lebendig macht und geh hin und tue es. Denn was die Welt braucht, sind Menschen, die lebendig sind.“ – Howard Thurman

Im ersten Teil sind wir schon ein ganzes Stück näher an die Lebensaufgabe gekommen. Dann lass es uns jetzt abschließen und endlich die eigene persönliche Lebensaufgabe finden! (*Arme in die Luft reiß*)

Und wie finden wir diese im letzten Schritt? Indem wir Eigenschaften und Charakterzüge, Gaben und Fähigkeiten betrachten.

Du denkst dir jetzt bestimmt: wie soll ich denn dadurch bitte meine Lebensaufgabe finden? Und diese Frage ist absolut gerechtfertigt! 🙂 Aber du wirst staunen, was am Ende dabei raus kommt und wie „einfach“ die Lebensaufgabe sich doch zu erkennen geben kann. Wie bereits im ersten Teil gesagt: die eigene Lebensaufgabe geht viel tiefer.

Darum fangen wir auch direkt an!

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Du und ich haben individuelle Eigenschaften und Charakterzüge, die uns auszeichnen und uns zu dem fabelhaften Wesen machen, das wir sind (wäre ja auch langweilig, wenn alle gleich wären :)). Aber es gibt auch Eigenschaften und Charakterzüge, die wir an anderen bewundern und die wir bemüht sind, zu unseren hinzuzufügen.

Dieses kann jeder sein, die Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen.

Übung 1

  • Wen bewunderst du?
  • Wer inspiriert dich?
  • Welche Eigenschaften und Charakterzüge faszinieren dich an diesen einzelnen Menschen?

Schreib es auf! Schreib die Namen der Personen auf sowie hinter jeden einzelnen die individuellen Eigenschaften und Charakterzüge, die du an demjenigen bewunderst!

Hier wirst du bestimmt bereits erkennen, dass sich einige Eigenschaften und Charakterzüge bei deinen notierten Personen wiederholen.

Und jetzt (mit Pauken und Trompeten) kommt der für mich lustigste Teil!

Schreib hinter jede Eigenschaft, die du selber gerne hättest „Ich bin“.

Warum? Diese Eigenschaften machst du jetzt einfach zu deinen. Indem du durch das „Ich bin“ behauptest, sie besitzen zu würden, bemächtigst du dich ihrer. (Klingt komisch, ist aber so ;), vertrau mir.)

Und um es abzuschließen, stell dich vor einen Spiegel und sprich die „Ich bin“ Eigenschaften vollständig aus und schau dir dabei ins Gesicht. Ok, ok, ich gebe zu, als ich das das erste Mal gemacht habe, kam ich mir sau doof dabei vor und wage zu behaupten, dass es dir genauso gehen wird. Aaaaber nach kurzer Zeit wirst du merken, wie sehr es dich bestärkt, wie sehr es dich motiviert und mit wie viel Freude es dein Herz erfüllt. Es macht halt einfach Spaß! Und mit Spaß sich einfach mal glücklich machen und seine Aufgabe finden, kann doch einfach nicht falsch sein :).

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Jetzt fehlt das letzte Puzzlestück zu deiner Lebensaufgabe.

Übung 2

  • Was sind deine besonderen Fähigkeiten, Talente, Gaben und Leidenschaften?
  • Was tust du so gern, dass dabei die Zeit wie im Flug vergeht?
  • Was beherrscht du hervorragend?
  • Was kannst du besser als die meisten Menschen, die du kennst?

Jaa, jetzt dreht es sich voll und ganz um dich!

Schreib es auf! Alles, was dir einfällt, egal wie klein und unscheinbar es dir scheint, alles ist wichtig! Und schreib nicht nur Dinge auf, mit denen man Geld verdienen kann.

Meine Leidenschaften sind z.B. Lesen, Malen, Reisen, am Computer arbeiten (gehört aber auch zu meinen suuuuper Fähigkeiten). Was kann ich gut? Ooooh da fällt mir glatt mal das zuhören ein….meine Freundinnen lieben mich dafür ;). Ich lerne sehr schnell neue Dinge und setze sie dementsprechend schnell um. Ich bin mit einer absolut grandiosen Beobachtungsgabe gesegnet und einem Feingefühl für Menschen und ihre Probleme und auf diese einzugehen. Und ich bin ein absoluter Träumer! 🙂 Wie ich das liebe, in ruhigen Situationen meiner Fantasie absolut freien Lauf zu lassen und diese immer weiter und weiter zu spinnen!

Und genau diese Dinge, die du aufgeschrieben hast, laufen alle zusammen in die Definition deiner Lebensaufgabe ein. Denn jetzt stellst du die Erklärung zu deiner Lebensaufgabe auf. Und diese muss so kraftvoll und prägnant wie möglich gestaltet werden.

Etwas, das tief drinnen in dir zum Schwingen gebracht wird.

Beende den Satzbeginn „Ich bin…“ mit den Eigenschaften und Charakterzügen, die du für dich bereits kristallisiert hast (auch die, die du zu deinen machen möchtest). Und den Satzbeginn „Daher…“ ergänzt du mit dem, was du tun wirst, wie du die Eigenschaften und Charakterzüge nutzen wirst, um einen Vorteil zu bieten oder etwas zu bewirken.

Indem ich dies tat, fand ich meine Lebensaufgabe:

Ich bin Stärke, ein positiver Denker, Inspiration für andere und eine Visionärin.

Daher inspiriere ich andere, ihrem Leben einen durch und durch positiven und volleren Ausdruck zu verleihen!

Und wo sitze ich gerade? Klar, auf der Couch :D, an meinem Laptop, schreibe diese ganzen Zeilen um genau DIESE Aufgabe zu erfüllen. Diese Aufgabe, die mir so lange verborgen blieb. Diese Aufgabe, die mich mit so viel Freude und Spaß erfüllt. Und für die ich mittlerweile so viel wunderbares Feedback erhalten habe, das mich mit so viel Liebe und Stolz erfüllt!

Alles hat mich zur Eröffnung meines Blogs gebracht, weil ich etwas Wunderbares teilen möchte, um diese Welt ein Stück weit besser und positiver zu machen und Menschen ohne Hoffnung, etwas zu geben, an dem sie sich wieder festhalten können.

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Deine Lebensaufgabe gehört nur dir. Sie kann dir keiner nehmen. Und ich wünsche mir so sehr, dass du mit meiner Hilfe deine Aufgabe gefunden hast bzw. finden wirst. Denn sie ist so enorm wichtig für jeden von uns. Sie gibt uns Kraft an schweren Tagen und wenn es mal nicht so gut läuft, sie erfüllt uns mit aller Freude und Glück und sie belohnt uns mit so vielen positiven Sachen. Sie ist unser ganzes Leben lang da und begleitet uns, in guten wie in schweren Tagen.

Schreib mir doch einen Kommentar, wer du bist und was du daher damit bewirken möchtest.

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