Erkenne deine Lebensaufgabe! (Teil 1)

Ich behaupte mal ganz mutig, dass eine der wichtigsten Fragen, die sich die meisten stellen, die Frage nach der eigenen Lebensaufgabe ist.

Wollen wir nicht alle die eine Aufgabe, die unser Leben lenkt, die uns mit absolutem Glück und Zufriedenheit (und natürlich auch alle weiteren Bereiche des Wohlstands) erfüllt? Gibt es sie überhaupt für mich? Diese zu erkennen, ist eine der schwierigsten Aufgaben im Leben. Manche erkennen sie nie oder sehr spät, manche wissen sofort, welche „Berufung“ die ihre ist.

Da dies wirklich ein seeeehr großes Thema ist (unser Leben schreiben wir ja schließlich auch nicht nur auf 3 Seiten ;)), teile ich diesen Beitrag in zwei Teile auf, um dich nicht zu überfluten und ich der Meinung bin, wenn man sich selbst so tief ergründet, auch Zeit braucht, um alles intensiv zu verinnerlichen.

Der Ausgangspunkt aller menschlichen Leistungen ist die Entwicklung eines zentralen Ziels.“ – Napoleon Hill

Du und ich sind mit einzigartigen Begabungen, Eignungen und Gaben geboren, du und ich haben von Geburt an eine einzigartige und besondere Aufgabe, die es zu erfüllen gilt.

Lass uns gemeinsam diese Lebensaufgabe anhand von einigen Übungen aus dem Buch „Wie man absolut alles bekommen kann, was man will“ von Margie Aliprandi finden!

gluecklichesleben

Viele denken, dass die eigene Lebensaufgabe z.B. der Beruf ist. Oh nein, die Lebensaufgabe geht viel viel tiefer! Aber kennst du erst deine Lebensaufgabe, kannst du sie auch hervorragend mit deinem Beruf verbinden. Oder ihn anhand dessen finden ;).

Dein zentrales Ziel ist absolut untrennbar mit deiner Einzigartigkeit verbunden. Diese Einzigartigkeit beruht auf vier Faktoren, die dein Leben geprägt haben und aus dir den Menschen gemacht haben, der du heute bist.

  • deine Grundwerte
  • Eigenschaften und Charakterzüge, die du stärker in dein Leben einbringen möchtest
  • deine natürlichen Gaben und Fähigkeiten
  • deine Lebenserfahrung

Diese Dinge gilt es zu ermitteln, um die folgenden Bereiche am leichtesten zu definieren.

  • deine Lebensaufgabe
  • deine höchsten Ziele
  • wie du dein Leben „sinnvoll“ leben kannst

your-heart-string-881084_960_720.jpg

Übung 1

Dann fangen wir doch mal mit den Grundwerten an!

Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles, was dir zu folgenden Fragen einfällt, auf. (Blatt Papier: Check, Stift: Check, dann kann es auch bei mir losgehen :))

  1. Was schätze ich am meisten in meinem Leben?
  2. Was ist mir sonst noch besonders viel wert?
  3. Was gibt meinem Leben Sinn?
  4. Wann war ich am glücklichsten und habe überschäumende Freude empfunden?
  5. Welchen Wert hielt ich dabei in Ehren?
  6. Wann habe ich mich pudelwohl gefühlt?
  7. Welchen Aspekt meiner wahren Natur hielt ich damals in Ehren?

Woooow, ganz schön viele Fragen!

Hier kleine Beispiele, was ich mir so aufgeschrieben habe:

  1. Liebe, Familie, Freunde
  2. finanzielle Freiheit, persönliche Freiheit, meine Tiere, inneres Gleichgewicht, Stabilität, Geborgenheit, viele Orte bereisen, neue Dinge lernen, Erfolg, Flexibilität, Begeisterung, Unabhängigkeit, Wohlstand
  3. Freude, Glück, Stärke, Freiheit, Begeisterung, neue Dinge lernen, Wachstum
  4. als mich meine Eltern adoptiert haben
  5. Geborgenheit, absolute Hingabe und Vertrauen zu (zu dem Zeitpunkt) fremden Personen
  6. Hochzeitsreise
  7. meine absolute unumstößliche Stärke

Was steht bei dir?

Übung 2

Jetzt stimmen wir unsere Grundwerte fein ab.

Nimm die 10 für dich höchsten Werte aus deinen Antworten raus und schreibe sie ebenfalls auf ein Blatt Papier. Schreibe Sie in der Reihenfolge auf, beginnend mit dem für dich wichtigsten Grundwert und 2. wichtigsten und so weiter.

Super, damit hast du deine eigenen persönlichen Grundwerte eindeutig identifiziert und bist damit deiner Lebensaufgabe ein ganzes Stück näher gekommen!

In meinem nächsten Beitrag gehe ich mit dir näher auf Eigenschaften, Charakterzüge sowie Gaben, Fähigkeiten und Begabungen ein, um so abschließend deine Lebensaufgabe zu finden!

Schreib mir doch einen Kommentar, ob du vielleicht schon deine Aufgabe gefunden hast und was deine absolut wichtigsten Grundwerte im Leben sind :).

Unentschlossenheit? Nein! Triff die Entscheidung, was du wirklich möchtest!

Zur Zeit lese ich das Buch „Wie man absolut alles bekommen kann, was man will“ von Margie Aliprandi. Und das Zitat direkt zu Anfang finde ich äußerst treffend:

Wir können versuchen, Entscheidungen zu umgehen, indem wir nichts tun, aber auch das ist eine Entscheidung.“ – Theodore Hesburgh

Super, also eine bewusste Entscheidung habe ich ja wohl getroffen: Ich habe mir das Buch gekauft ohne zu zögern (HA, soll einer mal sagen, ich weiß nicht, was ich möchte!). Das läuft ja schon mal 🙂

Alles, was du und ich tun, ist eine Entscheidung, die wir getroffen haben, bewusst oder unbewusst.quotes

Du hast so viele starke Wünsche und jeder von ihnen ist fabelhaft, aber welche Entscheidung hast du getroffen, um diese Wünsche immer mehr zur Realität zu machen? Oder warst du dir bislang unsicher, ob es überhaupt wirklich das ist, was du tatsächlich möchtest?

Jede Minute hast du die Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen, die dich entweder zurückversetzen oder voranbringen.

Nur wie soll man klare, präzise Entscheidungen treffen, wenn man ihnen mit gemischten Gefühlen entgegen tritt? Und diese gemischten Gefühle sind ein Hauptgrund für die Unentschlossenheit.

Du hast diesen einen Wunsch, über den Ort hinauszugehen, an dem du dich gerade befindest. Andererseits hast du die entgegengesetzten Wünsche, also das, was du „nicht willst“.

Es fängt doch schon damit an: Ich will mich nicht vom Sofa erheben, weil ich es bequem haben möchte. (Was eine Ironie, dass ich gerade auf meinem Sofa sitze und die Bequemlichkeit feiere, aber mir auch gerne einen Kaffee machen möchte.) Oder du möchtest eine tiefe Beziehung eingehen, willst dich anderen gegenüber aber nicht öffnen. Oder du möchtest dein eigenes Geschäft haben, willst aber kein Risiko eingehen. Oder, oder, oder….

Welcher Wunsch siegt? Je nachdem, was du am meisten möchtest, wirst du genau das auch bekommen.

positiv-denken3.jpg

Gut, hierzu eine kleine Übung aus dem Buch (ich liebe Bücher, in denen man richtig mitarbeiten muss!):

Schreibe drei Dinge auf, die du in der Vergangenheit gerne haben wolltest, aber nie bekommen hast. Neben die drei Dinge schreibst du Gründe, warum du glaubst, dass du sie nie bekommen hast.

Na, das fällt mir wahrlich nicht schwer. Was wollte ich:

1. Kinder

2. selbstständige Arbeit

3. mind. 1x jährlich in den Urlaub.

Warum bekam ich es nie:

1. Zweifel, Unsicherheit

2. Faulheit, Angst vor dem Risiko

3. kein Geld vorhanden.

Was steht bei dir?

Jetzt überlege, hast du jemals die Verantwortung dafür übernommen? Oder hast du jemanden anderen außerhalb von dir selbst die Schuld dafür gegeben? Hier machst du dir bewusst, was sich verändern muss.

timthumb-php

Übernimm die Verantwortung, übernimm die Kontrolle, denn Unentschlossenheit hat die Macht zu zerstören.

Kümmere dich aber immer nur um eine Sache auf einmal. Gib deinen Handlungen Ordnung und Struktur, denn nur daraus resultieren echte, eindeutige Entscheidungen.

Und wenn du dich jetzt und in der Zukunft entschieden hast, was du willst, darf es für dich keine Rolle spielen, wie oft du fällst, dir Steine in den Weg gelegt werden oder sonstige Hürden zu nehmen sind. Triffst du eine absolut feste, unumstößliche Entscheidung, hast du es eh schon so gut wie geschafft :).

Aber keine Angst, auch wenn sich mal eine Entscheidung als eine schlechte herausstellt, mach dir keine Vorwürfe. Du hast es versucht und weißt jetzt selber am Besten, was funktioniert und was nicht. Und mit der Zeit wirst du ein wahrer Meister in deinen Entscheidungen. Denn auch jede Entscheidung, die du für dich triffst, bedeutet Wachstum.

Lass mir einfach mal einen Kommentar da, was du wirklich möchtest und woran es bislang deiner Meinung nach gescheitert ist! Über Kommentare zu meinem Artikel freue ich mich ebenfalls sehr :).